Médina Fès Reisebericht fes Fès – Gerbereien – Galerie  
  Die folgenden Photos sind während eines fünftägigen Kurztrips in die kulturelle und spirituelle Hauptstadt Marokkos – Fès – entstanden. Tatsächlich zeigen alle Aufnahmen aber Ansichten der Médina von Fès, welche seit 1981 UNESCO Weltkulturerbe sind. Die Bilder sind mit einer Nikon D200 sowie einer digitalen Kompaktkamera Minox DC 1022 im Januar 2009 aufgenommen worden.Für die Aufnahmen aus zwei Gerbereien habe ich eine eigene Galerie erstellt, siehe hier.
Viel Spass beim Betrachten.
 
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Mulis in den engen Gassen von Fès Kommen einem in den meist sehr engen Gassen von Fès Mulis entgegen, so tut man oft gut daran sich kurzfristig in den nächsten Hauseingang oder die nächste Seitengasse zurückzuziehen, besonders dann, wenn die Tiere auch noch beladen sind, wie auf den Bildern links und rechts. Mulis in den engen Gassen von Fès
 
In den schmalen Gassen von Fès   In den schmalen Gassen von Fès
 
Die Dächer von Fès Die Gesamtfläche der Médina umfasst zirka 2,8km², was etwa der Fläche von 400 Fußballfeldern entspricht. Denkt man sich die zahlreichen Satellitenschüsseln weg, so unterscheidet sich der Blick von heute über die Dächer der Altstadt sicher nicht von dem von vor 400 Jahren.
Auf dem Photo rechts ist im oberen, rechten Drittel die Andalusische Moschee, eine der Sehenswürdigkeiten von Fès, zu sehen. Natürlich darf auch diese Moschee, so wie die meisten in der arabischen Welt, von Nicht-Muslimen nicht betreten werden.
Die Médina von Fès
 
Färbergasse Die Bilder links beziehungsweise rechts zeigen die Färbergasse in Fès. Die Gegenlichtaufnahme links verstärkt den Waschküchen-artigen Eindruck noch. Aus der anderen Blickrichtung (Photo rechts) verschwindet dieser dunstige Effekt.
In der Färbergasse werden ausschließlich Baumwollestoffe gefärbt, im Gegensatz zur Gerberei.
Die Färbergasse, aus der anderen Richtung
         
Fès – Kochkessel zum Verleihen Die Kessel beziehungsweise Töpfe auf dem Bild links sind nicht zum Verkauf gedacht, sondern werden ausschließlich verliehen. Wenn ein Marokkaner Freunde oder Bekannte zum Essen einlädt, kann er nie genau wissen wie viele Leute der eigentlich Eingeladene noch mitbringt. Darum ist es schlau vorher für ausreichend großes Kochgeschirr zu sorgen.
Die Silberwaren die ansonsten in der Umgebung dieses Platzes (der übrigens der größte in der Médina ist) angeboten werden, sind nach Aussage des Guides von eher minderer Qualität und müssten täglich geputzt werden, um ein Anlaufen zu verhindern. Richtig gute Qualität würde man woanders finden.
Fès – Markt für Küchenbedarf
         
Fès – Mausoleum Idris II Das Bild links zeigt den Eingangsbereich des Mausoleums Idris II, dem Gründer von Fès, beziehungsweise, exakter dem Gründer eines der ursprünglich zwei Teile von Fès «al-Aliya». Zum Teil wird dieser Wallfahrtsort wohl auch als Moschee bezeichnet, tatsächlich ist er aber eben ein Mausoleum. Betreten durfte ich diesen heiligen Ort trotzdem nicht, nur Photographieren von der Schwelle aus ist gestattet.
Das Photo rechts zeigt ein ehemaliges Wohnhaus, welches heute als Laden, falls ich mich richtig erinnere, für Silberwaren dient. Früher waren diese Gebäude im Innenhof nach oben offen, heutzutage hat man aber das Dach geschlossen.
Bei beiden Aufnahmen wurde übrigens das neue Nikon Objektiv AF-S NIKKOR 50mm 1:1,4G verwendet. Genau das richtige Objektiv für solche Zwecke.
Fès – Médina
         
Ehemalige Koranschule Sahrij Medersa Die beiden Bilder links und rechts zeigen den Innenhof der ehemaligen Koranschule Sahrij Medersa. Der Guide benutzte interessanterweise allerdings nur den Begriff «Religiöse Schule». Das Gebäude dient heute jedoch nur noch als Museum beziehungsweise aus Platzmangel einigen Studenten der Universität von Fès als Unterkunft. Der Name Sahrij Medersa stammt von dem Pool der in der Bildmitte zu erkennen ist. Sahrij ist arabisch für Pool. Ehemalige Koranschule Sahrij Medersa
         
Öffentlicher Brunnen in Fès – Marokko Das Bild links zeigt einen öffentlichen Brunnen in der Médina, derartige Wasserspender sind dort – und sicher auch im übrigen Marokko – recht häufig anzutreffen. Der Brunne rechts befindet sich innerhalb der Hotelanlage. Die Gegend um Fès ist aufgrund der Lage auf einer Hochebene zwischen dem Rif – Gebirgen im Norden und dem Mittleren Atlas im Süden sehr wasserreich. Tatsächlich stammten alle lokalen Mineralwasser die ich dort getrunken habe aus der Umgebung. Das Bier heißt übrigens Casablanca und wird in einer Brauerei in Tanger gebraut. Brunnen in der Hotelanlage der Palais Jamaï, Fès – Marokko
         
Fès, Hotel Palais Jamaï Ich kann es mir doch nicht verkneifen hier auch einige Bilder aus der Hotelanlage des Palais Jamaï zu zeigen. Obwohl bei angestrengtem Überlegen fällt mir tatsächlich ein Bezug zur Médina ein.
Der Kontrast zwischen dem Fünf-Sterne Hotel, welches ja eigentlich auch innerhalb der Médina liegt, und der eigentlichen Médina ist doch schon beträchtlich. Wenige Schritte liegen zwischen den engen Gassen der Médina, in der man sich sehr oft ins Mittelalter zurück versetzt fühlt, und dem Hotel, welches trotz seines historischen Charmes doch ein sehr modernes Hotel ist. Man gelangt vom roten Teppich im Eingangsbereich quasi direkt in den Staub, oder wie ich in den Matsch, der Gassen.
Die Auflagen auf den Liegen am Pool scheinen übrigens eher ein Ritual zu sein. Nur einen Tag meines Kurzaufhaltes hätte ich mit auch nur ansatzweise vorstellen können dort Platz zu nehmen. Im Pool habe ich während der Tage auch nur ein Angestellter vom Hotel gesehen, der die Pflicht mit dem Angenehmen verband und beim Poolreinigen (im Wasser) zwischendurch immer einige Bahnen schwamm. Aber vielleicht tat er das auch nur um nicht zu das Frieren anzufangen. Obwohl die Wassertemperatur eigentlich beheizte 24°C beträgt, was ja wohl durchaus auszuhalten ist.
Fès, Hotel Palais Jamaï
       
Am Pool vom Hotel Palais Jamaï Am Pool vom Hotel Palais Jamaï
         

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