Alles zum Thema 'Kuba' bei eBay Kuba – Impressionen Übersichtskarte – Kuba
 

Die folgenden Fotos sind während einer dreiwöchigen Radreise im November / Dezember 2006 durch den Westen der Karibikinsel Kuba sowie seiner Hauptstadt Havanna entstanden. Nähere Informationen zu dieser hochinteressanten Reise sind im Kuba – Reisebericht zu finden. Info: alle Fotos sind mit einer Nikon D200 und einem AF-S DX 18-70mm 3.5-4.5G ED aufgenommen worden. Eine weitere Kuba – Galerie findet sich hier.

 
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Kuba, alternative Agrartechniken Die beiden Bilder links und rechts zeigen alternative Agrartechniken, die uns Mitteleuropäern sicherlich steinzeitlich vorkommen mögen. Der Grund für diese etwas rudimentäre Arbeitsweise ist aber nicht ökologisch nachhaltige Agrarwirtschaft, sondern ganz einfach die immer noch andauernde Treibstoffknappheit auf der Zuckerinsel. Kuba, alternative Agrartechniken
 
  Straßenszene in Artemisa Straßenszene in Artemisa, zirka 50km westlich von Havanna. Die Kolonnaden an den Gebäuden im Bildhintergrund sind typisch für die ganze Insel, die Fahrzeuge davor ebenso.  
 
Chevrolet – Lastkraftwagen in Viñales Öffentlicher Personennahverkehr auf kubanisch Kuba, Sattelauflieger als Nahverkehrsmittel in der Innenstadt von Havanna
  Auch das Transportwesen ist für unsere Augen eher ungewohnt. Der Lastkraftwagen auf dem Bild links scheint ein US-amerikanisches Modell aus den 1950er Jahren zu sein. Obwohl es auch in der Provinz regelmäßig verkehrende Buslinien gibt, wird doch die Mitfahrgelegenheit auf einem gerade vorbeikommendem LKW gerne angenommen, besser nicht darüber nachdenken was der Laster kurz zuvor noch transportiert haben mag. Der Sattelauflieger auf dem rechten Foto ist die innerstädtische ÖPNV – Verbindung in Havanna, auch Camello genannt.  
Kuba, Holzkohlenmeiler auf der Peninsula de Guanahacabibes Nach den verheerenden Hurricans im Sommer sowie Herbst 2005 wird das entstandene Bruchholz zu Holzkohle verarbeitet. Diese wird aber nicht etwa beim Barbecue verwendet, sondern im Haushalt zum Heizen, Kochen oder, wie auf dem Foto rechts, in einem Pizzaofen verwendet, wobei der Ofen sicher ursprünglich mal ein Gasofen war!
Über die hygienischen Verhältnisse an derartigen Pizzaständen sollte man sich als "Normal – Europäer" besser keine Gedanken machen, aber geschmeckt hat's trotzdem.
Kuba, Pizzastand mit Holzkohlebeheiztem Gasofen
         
El ron y el son de cuba Theke im Havana Club Rum – Museum.
Der Malecón ist eine breite, vierspurige Küstenstraße, die die nördlichen Stadtteile Havannas – La Habana Vieja, Centro, Vedadou sowie Miramar – miteinander verbindet. Die eigentliche spanische Bedeutung des Wortes ist 'Steinmole', beziehungsweise '-damm'. Der offizielle Name der Uferstraße ist Avenida Antonio Maceo. Laut Reiseführer soll der Malecón Flaniermeile und Treffpunkt unterschiedlichster Art sein. Uns ist allerdings mehr die völlig marode Bausubstanz der Gebäude auf der dem Meer gegenüberliegenden Straßenseite aufgefallen. Dies kann sicher nur zum Teil damit erklärt werden, dass die Häuser völlig ungeschützt der offenen See ausgesetzt sind, bei einem Hurrikan stehen regelmäßig zwei bis drei Häuserblocks meterhoch unter Wasser. La Habana, die Uferstraße Malecón Havanna, die Uferstraße Malecón, leicht marode Bausubstanz
   
Havanna, Prachtstraße Prado (Paseo de Martí) Auch die Zeiten in denen man den Boulevard Paseo José Martí als Prachtstraße bezeichnen konnte liegen ziemlich lange zurück. Der Prado verbindet die Uferpromenade Malecón mit der Altstadt Havannas und dem Kapitol (Capitolio). Havanna, Prachtstraße Prado (Paseo de Martí)
         
  Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass es mittlerweile Viertel in Havanna gibt die sehr geschmackvoll restauriert worden sind. Diese Quartiers liegen durchweg in der Altstadt La Habana Vieja, die ja immerhin Weltkulturerbe der UNESCO ist. So wird die Restaurierung der Altstadt auch mit Mitteln der UN Kultur – Organisation finanziert, der kubanische Staat ist ja aus naheliegenden Gründen nicht in der Lage dazu. Dieses Vorhaben ist allerdings eine Aufgabe für viele Generationen. Havanna, restaurierter Häuserblock in der Altstadt 'La Habana Vieja' Havanna, restaurierter Häuserblock in der Altstadt 'La Habana Vieja'
         
Havanna, Oldtimer vor der Universität Havanna, Oldtimer am Hafen Kuba – Oldtimer
  Für Oldtimerfans ist Kuba sicher ein Paradies, aufgrund der Wirtschaftslage fahren dort noch Autos die man bei uns nur noch im Rahmen von Oldtimertreffen auf der Straße antrifft. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass einem echten Oldtimerfan auch mal die Tränen in den Augen stehen würden, hervorgerufen durch den Zustand etlicher dieser alten Schätzchen. Und auch den Behörden sind die Uraltfahrzeuge mit ihrem hohen Benzinverbrauch ein Dorn im Auge, man versucht durchaus diese Spritfresser nach und nach durch moderne Autos zu ersetzen.  
         
Kuba – organisierte Propaganda? Besonders natürlich in Havanna, aber auch in der Provinz begegnet einem die typische, sozialistische Propaganda. Wobei man als Außenstehender sicher nicht beurteilen kann inwieweit diese organisiert ist. Der Text "Un mundo mejor es posible" auf der Tafel im Bild rechts bedeutet: "Eine bessere Welt ist möglich". Zum Photo links: Abajo meint in diesem Zusammenhang soviel wie "nieder mit..." und Asesino heißt übersetzt "Mörder". Zumindest teilweise kann man dies wohl so unterschreiben. Kuba – La Palma, organisierte Propaganda
         
         

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