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Kuba – Flagge

 

 

Tipps: Alle hier gezeigten Bilder stehen auch in einer großen Version (900x600px, ca.140kByte bis 300kByte) zur Verfügung, einfach auf das Bild klicken. Außerdem zeigt der Tooltipptext eine kleine Beschreibung des Bildes an. Weitere Photos sind in der Galerie – Impressionen einer Kubareise zu finden. Eine Kuba – Übersichtskarte zur besseren Orientierung findet sich hier.
 
 
       
 
  • Monate, Wochen, Tage vorher
    In den Monaten und Wochen vor dieser Reise, die übrigens meine erste private Überseereise war, bin ich sehr oft gefragt worden: «Warum denn ausgerechnet Kuba?». Die Antwort ist eigentlich recht einfach. Ich hatte auf meiner Zypern – Reise 2003 von mehreren anderen Teilnehmern gehört das sich Kuba sehr gut zum Radln eignet, zum anderen war da natürlich der Reiz der Karibik (Dominikanische Republik kam nicht in Frage, da soll die TUI – Fraktion hinfliegen) und ich denke der Zeitpunkt war auch günstig, schließlich kann niemand genau vorhersagen wie sich die Lage auf Kuba nach dem Ableben Fidel Castros entwickeln wird. Darum also für 2006 Kuba geplant und das entgegen meiner sonstigen Reiseplanungen schon sehr früh, nämlich bereits Anfang des Jahres. DieStaatswappen der Sozialistischen Republik Kuba Suche in den endlosen Weiten des World Wide Web brachte dann schnell drei Anbieter zu Tage. Die Wahl fiel dann schließlich auf einen Veranstalter aus Mörfelden-Walldorf, weil dieser als so ziemlich einziger geführte Touren ohne Gepäcktransport und Begleitbus anbot, außerdem waren die Etappenlänge der zwei anderen nicht das was ich mir so vorgestellt hatte. Allerdings hatte ich bis dato noch nie eine Fahrradtour mit Gepäck am Rad gemacht und das auch noch über drei Wochen und zirka 1000km! Klar vor von Anfang an auch, dass das eigene Rad mitkommt, also kein Leihrad des Veranstalters in Anspruch genommen wird (das stellte sich vor Ort dann auch als gute Entscheidung heraus, aber dazu weiter unten mehr). Damit stellte sich aber das Transportproblem, wie das Rad heile im Flieger nach Kuba bekommen. Aus Erfahrung weiß man ja dass aufgegebene Gepäckstücke im Flugzeug nicht gerade wie rohe Eier behandelt werden und Ersatzteile sind auf Kuba natürlich nicht zu bekommen. Aber auch hier war schnell was Passendes gefunden (und schließlich auf den letzten Drücker gekauft), der Roseversand bittet zu einem akzeptablen Preis einen stabilen Transportkarton, komfortablerweise mit Rollen, an. Am Tag vor der Abreise dann das Rad im Karton verpackt, nach Demontage der Schutzbleche und des Lenkers (Bild Rad – Transportkarton hier). Auch einige andere Ausrüstungsgegenstände, wie zum Beispiel: Radsandalen, Fahrradtaschen (der Klassiker Ortlieb Back-Roller), T-Shirts, mussten vorher noch gekauft werden.
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      Forum für Reisen, Flüge und Billigflieger
 
       
  • Anreise, Flug Frankfurt – Havanna
    Heute dann endlich der seit neun Monaten sehnlich erwartete Tag, der Abflug nach Havanna! Schon spannender so ein echtes Flugticket mit der Destination Havanna als das übliche E-Ticket nach Barcelona oder Birmingham. Der Abflug des Condor – Fluges war für 9:25 Uhr vorgesehen, so dass die Anreise und das Check-In für den Vortag als angebracht erschienen, das machte die ganze Sache am Montagmorgen recht entspannt. Der Hinflug Frankfurt – Havanna dauert ca. 11 Stunden, mein bis dahin längster Flug, aber auch diese Zeit geht um. Ankunft demnach in La Habana gegen 15:30 Uhr Ortzeit. Die Zeitzone Kubas entspricht eigentlich der US - amerikanischen Ostküste (Eastern Standard Time EST, UTC-5, MEZ-6). Im Vorfeld hatte ich oft gelesen, dass Kuba nicht, wie sonst international üblich, im Oktober auf die Winterzeit zurück geschaltet hatte, so dass der Zeitunterschied zu Mitteleuropa nur fünf anstatt sechs Stunden betragen würde. Dieses stellte sich aber bereits im Flieger und spätestens bei der Ankunft als falsch heraus. Auf Kuba gilt zurzeit (Winter 2006 / 2007) sehr wohl die Winterzeit (im Winter 2005 / 2006 wurde nicht auf die Winterzeit zurück gestellt, das ist korrekt). Somit beträgt die Zeitverschiebung gegenüber Kontinental - Europa sechs Stunden. Wie die Sommer- / Winterzeit auf Kuba in Zukunft gehandhabt wird, weiß ich leider nicht.
    Die Passkontrolle nach der Ankunft am José Martí Airport von Havanna ist eher unspektakulär, die Atmosphäre erinnert allerdings doch etwas an den früheren Ostblock. Auffällig ist nur dass das Handgepäck nach der Passkontrolle noch einmal durchleuchtet wird. Interessant ist in diesem Zusammenhang sicher noch, dass ich mit meinen zwei Einreisetempeln des US-amerikanischen «Visa Waiver Program» keine Problem bei der Einreise nach Kuba hatte. Würden allerdings die Kubaner einen Sichtvermerk in den Pass machen, was sie eben nicht tun – man bekommt nur einen Einlegezettel –, dürfte man zumindest mit diesem Pass nicht mehr in die USA einreisen. Vielleicht hätte ich auf den kubanischen Stempel in meinem Pass bestehen sollen.
    Nach der Einreiseprozedur die erste kleine Überraschung, die Fahrräder (meins und die von zwei anderen Teilnehmern) finden sich nicht wie erwartet am Gepäckband ein, auf das Band passen die Radkartons nicht, also hatten wir erwartet, dass sie von einem Flughafenmitarbeiter in die Halle geschoben werden. Auch die meisten anderen hatten ihre Räder in die praktischen Rose - Kartons verpackt und der hat ja eben Rollen. Aber Fehlanzeige, auch nach beinahe einer Stunde immer noch keine Kartons mit Fahrrädern in Sicht, mittlerweile hatten wir vier Personen angesprochen und alle wollten sich kümmern, fraglich ob sie es tatsächlich getan haben. Nachdem wir dann unseren Guide, der hinter der Passkontrolle wartete, kontaktiert hatten, bekommen wir die Aussage: «Wenn die Räder bis jetzt nicht hier sind, dann sind sie auch nicht aus Frankfurt mitgekommen.» Das kommt wohl gelegentlich mal vor und in der Regel sind die Räder dann aber am nächsten Tag in Havanna (mit Iberia über Madrid). Glücklicherweise dann aber doch nach über einer Stunde die Information: «Die Räder stehen noch auf dem Vorfeld und kommen gleich hier an». Und tatsächlich, nach weiteren 15 Minuten öffnet sich endlich eine Tür und die Kartons werden in die Halle geschoben. Der anschließende Transfer zum Hotel fand dann mit einem kleinen Reisebus statt, wobei sich das Verladen eines Tandems als nicht ganz einfach herausstellte.
    Entgegen der Informationen in den Prospekten des Veranstalters war die erste Unterkunft nicht in Havanna, sondern etwa 40km von der kubanischen Kapitale entfernt im Hotel Las Yagrumas in San Antonio de los Baños. Was als erstes aufgefallen ist, sind die vielen Energiesparleuchten die anstelle konventioneller Glühlampen für Helligkeit sorgen. Nicht nur auf den Zimmern, auch im Restaurant, in der Lobby sowie an der Bar spenden diese Lampen ihr kaltes, ungemütliches Licht. Wie sich in den Tagen danach zeigte, allerdings nicht nur in diesem Hotel, auf der ganzen Insel gab es vor einigen Monaten eine groß angelegte Kampagne, in der alle Glühlampen durch die moderne, energiesparende Varianten ersetzt worden sind. In Deutschland findet zurzeit (Feb. 2007) eine Diskussion statt, ob herkömmliche Glühlampen generell verboten werden sollten – allerdings hat dieser Vorstoß bei uns andere Gründe als auf Kuba. Die Hersteller der Leuchtmittel halten eine komplette Umstellung innerhalb von drei Jahren nicht für realisierbar, ein Zeitraum von zehn Jahren sei eher realistisch («SZ» vom 21.02.2007 oder «WAZ» vom 27.02.2007). Manche Dinge sind in nicht – demokratischen Staaten eben viel einfacher.
    Vorausblickend gesehen war das Hotel eher eines der einfacheren für die nächsten drei Wochen aber eben authentischer dadurch dass auch Einheimische dort logierten.
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      Condor Logo

       
  • Radmontage, Test- und Einführungsrunde
    Wichtigster Tagesordnungspunkt für heute, den ersten Tag auf der Zuckerinsel, war sicherlich das Auspacken sowie die Montage der Räder. Glücklicherweise hatte keiner irgendwelche Schäden am Rad zu beklagen, allerdings sahen die Transportkartons schon recht mitgenommen aus. Nachdem dann alle Fahrräder komplett montiert, die Reifen wieder mit dem korrekten Luftdruck aufgepumpt (es empfiehlt sich beim Transport von Fahrrädern im Flugzeug etwas Luft aus den Reifen zu lassen) sowie die Ketten geölt waren, starteten wir zu einer kleinen Einführungsrunde. Ziel war eine nahe gelegene kleine Kirche, in der die für die Karibik typische Mischung aus Katholizismus und einer Naturreligion afrikanischen Ursprungs zelebriert wird. Während dieser Einführungsrunde sind mir dann doch echte Zweifel gekommen, ob meine Bereifung (Continental Ultra GatorSkin 700x28C) die geeignete für Kubas Straßen ist. Nach bereits 8km ein schleichender Plattfuss am Hinterrad, das fängt ja richtig gut an. Ob meine zwei Ersatzschläuche sowie das mitgebrachte Flickzeug da wohl für die nächsten drei Wochen reichen? Die restlichen Kilometer mit Pumpstopp alle zwei bis drei Kilometer zurück gelegt. Im Hotel sofort den Schlauch geflickt und ganz sorgfältig den Mantel untersucht, ein winziger Glassplitter hatte sich durch den Reifen gedrückt, mit dicken Mountainbike – Treckerreifen wäre das sicher nicht passiert. Aber meine ersten Bedenken waren glücklicherweise unbegründet, in den nächsten drei Wochen sind dann keine weiteren derartigen Probleme mehr aufgetreten. Allerdings gab es durchaus die eine oder andere Strecke wo eine rustikalere Bereifung angebracht gewesen wäre. Die Strecke für diese kurze Testetappe war übrigens 22km.
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Mein Drahtesel (das Steppenwolf, links), fertig gesattelt        

       
 
  • San Antonio de los Baños – Soroa
    Heute soll's dann endlich wirklich los gehen, die erste echte Etappe über 72km nach Soroa. Morgens nach dem Frühstück fand, wie eigentlich später vor jeder Etappe, eine kurze Besprechung der heutigen Tour statt, der Guide schlägt eine kleine Abweichung von der ganz ursprünglich geplanten Strecke vor, wir stimmen natürlich zu. Die Strecke soll von San Antonio de los Baños über Artemisa (klingt irgendwie so gar nicht Spanisch) nach Candelaria führen, in Candelaria biegen wir dann von der Hauptstraße in Richtung Berge ab, von dort sind es dann noch zirka 8km bis Soroa. Aber diese 8km haben es echt in sich, gleich am ersten Tag geht es in die Berge und die Steigungen sind wirklich nicht zu unterschätzen, zumal wir ja mit Gepäck unterwegs sind. Etwa 15% Steigung sind zu überwinden, was eigentlich für alle von uns bedeutet – Absteigen und das Rad schieben, das ist aber mit der zusätzlichen Last am Bike auch nicht wirklich einfacher. Nach der ersten Steigung geht's dann wieder etwas bergab, hier zahlt sich das Mehrgewicht jetzt aus, es rollt richtig gut. Aber zu sehr laufen lassen sollte man angesichts der Straßenzustände auf Kuba auch nicht, lieber auf Nummer Sicher gehen und das Tempo dem Asphalt anpassen, selbst wenn es schwerfällt. Nachdem dann alle die letzten Steigungen mehr oder weniger schiebend bewältigt hatten, die erste negative Überraschung dieser Tour bei der Ankunft im Hotel Villa Soroa. Man hat uns nämlich nicht erwartet und folglich keine Reservierung und auch erstmal keine Zimmer für uns, irgendwas war da sicher in der Kommunikation zwischen unserem Veranstalter und der kubanischen Agentur Cubanacán schief gegangen. Nach langen Verhandlungen unseres Guides mit dem Rezeptionisten bekommen wir dann aber doch noch Zimmer beziehungsweise Bungalows in der gepflegten Anlage. Man wollte dafür einen Reisebus, der für später noch erwartet wurde, woanders hinschicken, für uns mit den Rädern wäre das natürlich etwas schwierig geworden noch 70km weiter zu fahren. Allerdings haben wir nicht so viele Bungalows wie eigentlich nötig bekommen, so dass sich vier von uns, die eigentlich Einzelzimmer gebucht hatten, ein Zimmer mit jemandem teilen mussten, was nach kurzer Diskussion dann auch reibungslos ging, eine Alternative hatten wir ja auch nicht. Unser Veranstalter hat dann später versucht die Schuld für diesen Patzer auf die Kubaner d.h. deren Nachlässigkeit zu schieben, was wir aber nicht ganz glauben wollten.
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Straßenszene in Artemisa        
 
       
 
  • 1. Ruhetag, Soroa
    Für Soroa verspricht der Reiseführer einen Orchideengarten (Orquideario), den der Spanier Tomás Felipe Camacho in den Jahren 1943 bis 52 dort angelegt hat, sowie einen 20m hohen Wasserfall, Salto der Soroa, in dessen Wasserbecken man herrlich baden können soll. Beide Sehenswürdigkeiten konnten, für meinen Geschmack, nicht das halten was sie zu versprechen schienen. Im Orchideengarten haben wir eher sehr wenig blühende Orchideen gesehen, obwohl ab Mitte November eigentlich Blütezeit sein soll. Der Wasserfall ist zwar ganz hübsch, aber nicht irgendwie spektakulär und zum Baden im Becken war es einfach schlicht zu kalt. Denn leider war auch das Wetter in dieser ersten Woche nicht so wie man es für Kuba erwarten sollte, ich hatte nur einen langärmligen Pullover dabei und der war eigentlich für die Fahrten zum und vom Flughafen Frankfurt gedacht, aber sicher nicht zum an der Poolbar sitzen! Nach dem Orchideengarten sowie dem Wasserfall sind wir dann mittags noch zu einer kleinen Tour, ohne Gepäck, aufgebrochen, schließlich waren wir ja zum Radfahren nach Kuba gekommen. Ziel war das ca. 17km entfernte Las Terrazas das in einem Naturreservat liegt und wo man sich an ökologisch korrektem Tourismus versucht.
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  • Soroa – Cayo Levisa
    Nach einer echten Etappe und dem Ruhetag direkt danach ging es dann heute los in Richtung Cayo Levisa, einer kleinen Insel an der Nordküste Kubas. Unsere Unterkunft dort sollte das einzige Hotel auf der Insel sein, hoffentlich klappt das besser als in Soroa. Ich war wirklich gespannt wie so ein echter Karibikstrand in Wirklichkeit aussieht, hatte ich bis dahin ja noch nie gesehen. Schade nur dass das Wetter immer noch nicht zur Karibik passte, der Himmel sah eigentlich eher aus wie in England und angesichts der Flora ringsherum kam man sich eher vor wie in einem großen englischen Botanischen Garten.
    Bei der üblichen Besprechung kurz die heutige Etappe durch gegangen, die folgendermaßen aussah: Von Soroa wieder in Richtung Las Terrazas, also noch einmal ein Stück der Strecke von gestern, diesmal aber an der Schranke, an der das Naturreservat beginnt, geradeaus. Erster Pflichtstopp war danach San Diego de Núñez, weiter über Bahia Honda bis nach Margaritas, wo wir rechts in Richtung Palma Rubia abbogen. Die letzten Radkilometer der heutigen Etappe führten uns dann durch eine Bananenplantage. In Palma Rubia erwartete man uns tatsächlich und nach einer kurzen Wartezeit, die wir gemütlich mit einem Bucanero oder einem Mojito verkürzten, brachte uns eine kleine Yacht auf die Insel. Die Räder hatten wir zuvor alle aneinander gekettet in einem Schuppen, der zu der Anlegestelle gehörte, untergestellt, auf der kleinen Insel hätten wir eh keine für die Fahrräder gehabt, d.h. uns stand ein echter Ruhetag bevor. Die Anlage auf Cayo Levisa war dann eine angenehme Überraschung, kleine gepflegte Bungalows mit je zwei bis vier Appartements sollten unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage sein. 71km war diese Etappe lang.
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Kuba, dunkle Wolken über Cayo Levisa

 

        Thomas Cook Reisebüro
 
       
  • 2. Ruhetag, Cayo Levisa
    Die Nordküste der Insel, also die Seite zum offenen Meer – zum Golf von Mexiko, besteht aus einem Strand wie man ihn für die Karibik erwarten darf, die Südküste ist von einem Mangrovenwald bedeckt, so dass ein Umrunden der ganzen Insel leider nicht möglich ist. Mit viel Mühe habe ich meine Wanderung am Strand entlang auf zwei Stunden ausgedehnt. Außer am Strand liegen, was sich wegen eines kräftigen und recht frischen Windes aus nordöstlicher Richtung nicht anbot, hatte man auf der Insel leider keine weiteren Alternativen. Einzig ein Bootsausflug an das vorgelagerte Korallenriff wäre noch eine Ausflugsmöglichkeit gewesen. Ein echter Ruhetag eben. Aufgrund falscher Informationen über die Versorgungslage auf der Insel hatten wir uns am Vortag unterwegs mit einer Flasche Havana Club Añejo Tres Años sowie zwei Flaschen Cola verproviantiert, die wir dann rustikal abends am Strand konsumiert haben. Eine Flasche Rum für zehn Leute, aber das Eiland hatte ja glücklicherweise doch noch eine Bar zu bieten.
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      1001-reiseberichte.de

       
  • Cayo Levisa – Viñales
    Nach dem echten Ruhetag auf Cayo Levisa stand uns heute eine ruhige Etappe über etwa 53km in das Valle de Viñales bevor. Das Viñales Tal ist die Touristenattraktion im Westen Kubas. Zu verdanken hat die Gegend seine Berühmtheit etlichen Kalksteinkegeln, Mogotes genannt, die aus der fruchtbaren Gegend herausragen. Die Region ist auch Anbaugebiet für Tabak, der dann überwiegend in Havanna zu den weltberühmten Marken wie Cohiba oder Montecristo verarbeitet wird. Eigentliches Ziel dieser Tagestour war das Hotel La Ermita das sehr nett oberhalb von Viñales auf einem Hügel liegt, von dem sich ein pittoresker Blick auf Teile des Valle de Viñales bietet. Zwischenstation und Pflichtstopp auf dieser Strecke war der kleine Ort La Palma, etwa auf halbem Weg. Ob allerdings eine bessere Welt, wie auf der Propagandatafel im Bild rechts suggeriert wird, so einfach zu realisieren ist, wage ich einfach mal zu bezweifeln.
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Kuba – La Palma 'Eine bessere Welt ist möglich'        

       
  • 3. Ruhetag, Viñales
    Heute, am siebten Tag auf der größten Insel der Karibik, war erneut ein Ruhetag eingeplant, diesmal wieder ein 'unechter', also Radltour ohne Gepäck. Ziel war das Höhlensystem Caverna de Santo Tomás nahe dem kleinen Ort El Moncada. Man fährt von Viñales aus in Richtung Pinar del Río und biegt kurz vor dem Ortsausgang rechts in Richtung Pons beziehungsweise Minas de Matahambre ab, in El Moncada ist der weitere Weg dann ausgeschildert. Der Weg lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt in dieser Gegend – die vor Jahr Millionen einmal eine einzige gigantisch große Höhle gewesen ist, die Mogotes sind die einst tragenden Reste davon – noch andere Höhlen, aber die Caverna de Santo Tomás ist sicher die am wenigsten touristisch erschlossene. Keine betonierten Wege, keine Stahltreppen oder ähnliches erleichtern einem die etwa zweistündige Wanderung durch die dunklen Gänge, nur hier und da sind Seile oder wackelige Holzleitern angebracht. Statt elektrischer Beleuchtung an der Decke sorgen am Helm befestigte Stirnlampen für etwas Erleuchtung auf dem Weg durch einen Teil der insgesamt sieben Ebenen. Unsere Radschuhe, mit den Klickern zum Einrasten in die Pedalen, hatten wir vorher, wegen der Rutschgefahr, gegen feste, griffige Trekkingschuhe eingewechselt. Der Besuch der Cueva de Santo Tomás ist also noch ein echter Geheimtipp und wegen der fachkundigen Führung durch ein Mitglied der kubanischen Höhlengesellschaft Sociedad Espeleológica de Cuba (in der übrigens auch unser Guide Mitglied ist) sind die 10CUC Eintritt bestimmt auch nicht zu viel. Auf dem Weg zurück nach Viñales hätten wir sicher noch das Mural de la Prehistoria, eine Felsmalerei, entstanden gleich nach der kubanischen Revolution, welche die Evolutionsgeschichte darstellt, besichtigen können. Wir haben aber dann doch darauf verzichtet. Hin und zurück war die Ruhetagsetappe 43km lang.
    Bis zum November 2004 war der US-Dollar das Zahlungsmittel für Touristen auf Kuba und damit Devisenbringer. Für US-Dollar bekam man in den entsprechenden Geschäften so ziemlich alle Luxusgüter. Danach wurde der US-Dollar durch den Peso convertible (ISO – Kürzel: CUC) als Zweitwährung abgelöst. Da der Wechselkurs dieser neuen Währung aber weiterhin an den US-Dollar gekoppelt blieb, änderte sich faktisch nichts, außer der Name. Momentan ist der Wechselkurs des CUC zum US-Dollar, einschließlich Umtauschgebühr, 1 : 1,11341. Darüber hinaus existiert noch der Peso Cubano oder Peso nacionale (CUP), das für Peso nacionale erhältliche Warenangebot ist aber sehr übersichtlich. Ich habe in einem «Dollar – Laden» eine Kubanerin für Peso convertible Scheuertücher kaufen sehen. Übrigens ist es sowohl Einheimischen als auch Touristen gestattet jeweils beide Währungen zu besitzen. Wir haben allerdings den Peso nacionale nur am Obststand beim Bauern sowie an den Pizzaständen verwenden können. Eine drei Peso Münze mit dem Konterfei Che Guevaras habe ich (verbotenerweise) immer noch im Portemonnaie.
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Kuba, Hotel La Ermita oberhalb von Viñales        

       
  • Viñales – La Guabina
    Das Gästehaus der Pferdefarm La Guabina bei Asiento Viejo etwa 10km westlich von Pinar del Río sollte unsere nächste Herberge sein. Ich muss zugeben etwas skeptisch gewesen zu sein wegen der Aussicht auf einer Pferdefarm zu übernachten, jedoch waren diese Bedenken völlig unbegründet. Aber der Reihe nach. Start am Hotel La Ermita war aufgrund der kurzen Strecke von zirka 42km erst um 12 Uhr mittags. Die Strecke führte von Viñales aus am zweiten großen Hotel der Stadt, Los Jazmines, vorbei in Richtung Pinar del Río. Dort haben wir dann eine ausgedehnte Pause zum Einkaufen, Geld wechseln und so weiter gemacht, auf Besichtigungen haben wir weitgehend verzichtet, war doch Pinar del Río als Etappenziel für die kommende Woche eingeplant.
    Der Rest der Strecke führte uns danach etwa 7km in Richtung Westen, anschließend ging es abseits der Hauptstraße 5km über eine sehr schlechte Strecke, die nun wirklich nichts für meine Bereifung war, bis auf die Pferdezuchtanlage. Die Anlage war, wie schon erwähnt, eine angenehme Überraschung. Das Gästehaus ist gepflegt und liegt landschaftlich sehr reizvoll zwischen zwei künstlichen Seen. Allerdings mussten sich im Haupthaus je zwei Zimmer ein Bad teilen, was aber aufgrund einer glücklichen Aufteilung der vier vorhandenen Zimmer kein echtes Problem war. Auch das abendliche Essen war, exklusiv für uns zubereitet, sehr reichlich und eine der besseren Mahlzeiten während dieser drei Wochen.
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Kuba, Hauptstraße von Viñales         Reiseforum, Reise Foren - Reiseberichte www.fernwehforum.de

       
  • La Guabina – Laguna Grande
    92km, die längste Etappe bisher, standen uns an diesem Tag bevor. Darum hatten wir uns für 7 Uhr zum Frühstück verabredet, daraus ergibt sich dann der Start so gegen 8 Uhr. Nach der schlechten Wegstrecke waren wir eine halbe Stunde später wieder auf der Hauptstraße wo wir nach rechts in Richtung Sumidero abbogen. Sumidero, das wir nach 24km also etwa einer Stunde erreichten, war auch erster Halt auf dieser langen Tagestour. In Sumidero fand auf einem kleinen Platz in der Ortsmitte eine Veranstaltung der Volksmilizen, eine Art Freiwilligen- oder Reservistenarmee, statt. Unser Guide ist mit einigen der Milizionäre ins Gespräch gekommen. Schade eigentlich dass man die Spanische Sprache nicht beherrscht. Nächster Etappenort auf dieser landschaftlich sehr reizvollen Strecke durch die Sierra de los Órganos, Teil der Cordillera de Guaniguanico, war Guane, das wir nach weiteren 30km erreichten. Im Ort haben wir im Schatten eines Gebäudes Pause gemacht, dieses Gebäude schien das Finanzamt der Region zu sein. Beim zufälligen Blick durch die offen stehenden Fenster konnte man einer jungen Kubanerin am Windows – PC beim Solitär spielen zuschauen. Soviel scheint Kuba dann doch nicht von Deutschland zu unterscheiden.
    So schön diese Tour durch die Berge auch war, sicher die schönste der insgesamt 1000km, umso ernüchternder war das Tagesziel, das wir nach etwa 7 Stunden erreichten. Die Hüttenanlage – auch Campismo genannt – Laguna Grande liegt landschaftlich wenig reizvoll an einem künstlichen See, vermutlich ein Trinkwasserspeicher. Die Anlage selber ist ziemlich heruntergekommen, wir gebrauchten oft auch den Ausdruck «heruntergeritten». Außerdem hatte man uns wieder nicht erwartet, war also von unserer Ankunft recht überrascht, aber erneut gelingt es unserem Guide doch noch Unterkünfte für uns zu bekommen. Wie das ganze Camp sind dann natürlich auch die Bungalows in einem etwas erneuerungswürdigen Zustand. Alle hatten wir mehrere Frösche im Bad, in meinem waren zeitweilig mindestens vier dieser Lurche wohnhaft, einer davon in der Kloschüssel, es machte den Eindruck als wenn das der arttypische Lebensraum dieser Gattung war. Das Frühstück am nächsten Morgen entsprach dann dem bisherigen eher mäßigen Gesamteindruck der Anlage.
    Man erzählte uns, dass der gesamte Komplex in einigen Monaten umgebaut und anschließend Venezolanern, die sich auf Kuba am Auge operieren lassen, als Erholungsstätte dienen soll. Dieses Programm ist ein Teil der kubanischen Gegenleistungen für das von Venezuela, unter der Regierung Hugo Chavez, gelieferte Erdöl.
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Pferdezuchtfarm – La Guabina         hotel.de - über 180.000 Hotels weltweit buchen
 
Der Schüsselfrosch (Rana Catinus), in seinem heimischen Lebensraum

       
  • Laguna Grande – Maria La Gorda
    Maria La Gorda, was soviel bedeutet wie «Die dicke Maria», war das Ziel für den heutigen Tag. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Ort, Maria La Gorda ist vielmehr eine reine Ferienanlage in einem Biosphärenreservat auf der Halbinsel Guanahacabibes, ganz im Westen Kubas. Die Hotelanlage ist hauptsächlich Tauchbasis und als solche in Taucherkreisen wohl auch recht bekannt und beliebt. Der Weg auf die Halbinsel führte uns von Laguna Grande, über Sandino, La Fe, Manuel Lazo und La Bajada, was aber eigentlich nur aus einer Meteorologischen Station für die Hurrikanwarnung besteht. Die Strecke bis La Bajada verlief über beinahe 30km schnurgerade und leicht wellig durch einen großes Waldgebiet, man fragte sich zwischendurch ob das Ziel diesen Weg lohnt. Wir hatten in La Bajada angekommen alle das Gefühl 2 Stunden immer leicht bergauf gefahren zu sein, was aber nicht zutraf, da wir uns immer noch auf Meereshöhe befanden, wie wir kurz danach feststellen mussten. Die letzen 14km von La Bajada bis nach Maria La Gorda führten durch das Biosphärenreservat direkt an der Küste entlang. Hier waren die Auswirkungen des letzten Hurrikans noch deutlich zu erkennen.
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  • 4. Ruhetag, Maria La Gorda
    Bei Maria La Gorda hätte man stundenlang in eine Richtung am Strand entlang laufen können. Wenn die Anlage eben nicht in einem Naturschutzgebiet liegen würde! So versperrte nach wenigen hundert Metern leider ein Zaun sowie ein Schild mit der Aufschrift Reserva Natural – Acceso prohibido (Naturreservat Zutritt verboten) den weiteren Durchgang und bremste den Entdeckertrieb. Aber anders als auf Cayo Levisa bot sich hier die Alternative am Strand liegen geradezu an, da das Wetter beziehungsweise die Temperaturen in den letzen Tagen deutlich besser geworden waren. Natürlich hat auch das Wasser eine sehr angenehme Temperatur, geschätzte 26 bis 27°C, so dass mehrere Planschaktionen den Tagesablauf auflockerten. Außerdem hört sich das Album Alma Caribeña (übersetzt etwa «Die Karibische Seele») von Gloria Estefan auf einer Liege an einem Karibikstrand noch etwa hundertmal schöner an. So hatte ich mehr das vorgestellt. Schade nur dass die Bar nicht direkt am Strand sondern auf der anderen Straßenseite lag. Als weitere Alternative hätte sich in Maria La Gorda noch ein Schnuppertauchkurs angeboten, wären wir noch einen weiteren Tag dort geblieben, dann hätte ich dieses Angebot sicher angenommen. Auch ein ausgedehnter Ausflug in das Naturschutzgebiet wäre möglich gewesen, wir haben aber alle darauf verzichtet. Also wieder ein «echter» Ruhetag.
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Maria La Gorda an der Bahía de Corrientes        

       
  • Maria La Gorda – Sandino
    Man begegnet auf Kuba allerorten – quasi an jeder Straßenecke – Tafeln, Graffitis oder Plakaten wie denen auf den beiden Fotos rechts. Diese Schilder tragen alle die Aufschrift Volverán was soviel wie «Kommt zurück» bedeutet und sind Solidaritätsbekundungen, meist durch die nachbarschaftlichen CDR (Comité de Defensa de la Revolución, Komitee zur Verteidigung der Revolution) initiiert, mit den sogenannten Miami Five. Dies sind fünf Kubaner – Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, Ramón Labañino, Fernando Gonzáles und René Gonzáles – die bis zum September 1998 Informationen innerhalb der Exilkubanischen Organisationen in Miami sammelten, dann verhaftet und im Sommer 2001 zu teils mehrfach lebenslangen Haftstrafen in den USA verurteilt wurden. Anklagepunkte waren unter anderem: Spionage, Verschwörung sowie Mord. Wobei der Anklagepunkt Mord sich auf einen nie ganz aufgeklärten Abschuss zweier Sportflugzeuge durch die kubanische Luftwaffe im Februar 1996 bezieht (laut Abschlussbericht der Internationalen Zivilluftfahrt Organisation [ICAO] sind beide Flugzeuge 9 beziehungsweise 10 Seemeilen außerhalb des kubanischen Luftraumes abgeschossen worden). Der gesamte Prozessverlauf ist international sehr umstritten. Zum einen wird die lange Untersuchungshaft der fünf Kubaner von drei Jahren kritisiert, des Weiteren hat der Prozess in Miami stattgefunden, in Florida leben aber etwa 700 000 Exilkubaner, so dass die Geschworenen vermutlich nicht unvoreingenommen urteilten konnten. Im August 2005 entscheidet ein Berufungsgericht in Atlanta auf Auftrag des New Yorker Rechtsanwalts Leonard Weinglass dass aus diesem Grund das Urteil aufgehoben sowie der Prozess neu aufgerollt werden sollte. Zu dieser hochinteressanten Thematik, Verhältnis der USA zum Nachbarn Kuba, siehe auch: Süddeutsche Zeitung vom 08. Juli 2004.
    Die heutige Etappe führte auf derselben Strecke die wir nach Maria La Gorda gefahren waren wieder zurück, da man von Maria La Gorda aus nicht weiter kommt, dort ist quasi Sackgasse. Die Länge der Tagestour nach Sandino war dann 66km.
    In der ganz ursprünglichen Planung war als heutiges Etappenziel noch ein zweites mal Laguna Grande vorgesehen. Man hatte dann aber glücklicherweise schon frühzeitig eine Änderung vorgenommen und Sandino als Tagesziel ausgewählt. Und zwar wollte der Veranstalter einmal einen Versuch mit einer Privatunterkunft machen. Um es gleich vorwegzunehmen: dieser Versuch ist sicher nur teilweise geglückt. Das Problem war ein weiteres mal das Altbekannte, man hatte uns wieder nicht erwartet. Sowieso wären in der Privatherberge, etwa vergleichbar mit einer Bed- and Breakfast Pension, nicht genügend Zimmer beziehungsweise Schlafstätten vorhanden gewesen. Also wurden wir aufgeteilt. Die drei Paare kamen bei einer anderen kubanischen Familie unter, für die drei Einzelreisenden sollten genug Zimmer in der ursprünglichen Unterkunft verfügbar sein, waren sie aber irgendwie doch nicht, tatsächlich waren nur zwei Räume vorhanden. Also wurde ich als einzelner Herr auch ausgelagert. Das Ersatzquartier entsprach aber so gar nicht meiner Vorstellung und ich bin in diesem Punkt sicher nicht empfindlich. Als dann der Guide beim Abendessen fragte ob meine Unterkunft in Ordnung sei, konnte ich leider nur antworten: NEIN! Er hat dann noch einmal mit dem Besitzer der eigentlichen Pension gesprochen und plötzlich ging's dann doch. Allerdings war das Zimmer illegal, weil jede private Pension nur maximal vier Zimmer vermieten darf. Das Zimmer war dann aber in Ordnung, ich hatte sogar mein eigenes Bad, die beiden Damen mussten sich eines teilen. Das Frühstück an nächsten Tag war eher lieblos zubereitet und auch nicht besonders reichhaltig. Insgesamt waren die in die andere Privatpension ausquartierten Paare mit ihrer Unterkunft unterm Strich deutlich besser dran.
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  • Sandino – Pinar del Río (Aguas Claras)
    Mit dem Verlassen der Península de Guanahacabibes hatten wir in etwa die Hälfte der insgesamt dreiwöchigen Reise hinter uns gebracht. Einge sprachen von «Bergfest», dieser Begriff klingt in diesem Zusammenhang aber zu positiv für mich. Nächstes Tagesziel war Pinar del Río, wo wir ja vor einige Tagen schon einmal durch gekommen waren, oder richtiger die Hotelanlage Aguas Claras zirka 7km nördlich von Pinar del Río.
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  • 5. Ruhetag, Pinar del Río
    Genau wie private betriebene Pensionen im sozialistischen Kuba erlaubt sind und immer mehr werden, so sind bereits auch zahlreiche private Gastronomiebetriebe zu finden. In einem dieser Restaurants in Pinar del Río hatten wir uns für den heutigen Abend einen Tisch reserviert. Ähnlich wie bei den Privatunterkünften sind auch die privaten Gaststätten in der maximalen Zahl ihrer Gäste durch die Behörden reglementiert, so dass sich eine Reservierung immer empfiehlt.
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Kuba, Pinar del Río          

       
  • Pinar del Río – San Diego de Los Baños
    Gestern hatten wir uns beim Frühstück die Dreistigkeit erlaubt Kaffee, der aus einem großen Kübel eingeschenkt werden musste, nach zu bestellen. Darum gibt es dann heute für jeden von uns genau EINE Tasse und auch auf Sonderwunsch keine zweite. Überhaupt scheint Kaffee auf der Antilleninsel Mangelware zu sein. In den meisten Hotels und Unterkünfte bekamen wir nur Jugendherbergs - Muckefuck, der bei Zugabe von Milch immer leicht gräulich wird. Eigentlich erstaunlich, den immerhin wird im Osten der Insel und in Zentralkuba auch Kaffee angebaut. Aber dieser scheint tatsächlich ausschließlich in den Export zu gehen, oder ist für Peso convertible am Airport in Havanna zu kaufen. Ich habe später vor dem Rückflug dort zwei Packungen Cubita Cáfe à 250g gekauft und geschmeckt hat er später zu Hause eigentlich ganz ordentlich. Was es aber immer reichlich auf den Frühstückstischen gab war Zucker, eher wenig erstaunlich. Die Zuckerpötte waren meist sehr viel größer als die Kaffeekannen, das sah schon komisch aus.
    Etappenziel für heute war das 51km entfernte San Diego de Los Baños, also wieder eine eher kurze Tagestour. Deswegen sind wir auch erst gegen Mittag losgefahren. Die Strecke führte anschließend fast ausschließlich über die Carrera Central No. 1 in nordöstliche Richtung. Im Ort Capitán Tomás sind wir dann nach links von der CC1 abgebogen um nach weiteren 8km zum Teil durch eine Zitruspflanzenplantage nach San Diego de Los Baños zu kommen. Der Ort hat mit Sicherheit schon mal besser Zeiten gesehen, abseits der Hauptstraße wirkt er ziemlich verlassen und herunter gekommen. Gleich am Ortseingang befindet sich eine völlig marode Stahlbrücke, die offiziell wohl gesperrt ist, aber von den Einheimischen noch benutzt wird, warum auch immer, schließlich befindet sich unweit eine neuere Betonbrücke, die einen wesentlich vertrauenerweckenderen Eindruck macht.
    Zu Anfang des letzten Jahrhunderts war San Diego de Los Baños einmal ein beliebter Kur- und Badeort, wie der Name ja schon vermuten lässt. Ein Kurhaus existiert auch noch, allerdings waren die Informationen ob es noch in vollem Funktionsumfang zur Verfügung steht etwas widersprüchlich. Das es sich um ein Schwefelbad handelt sagte einem auf jeden Fall die Nase.
    Unsere Unterkunft für zwei Nächte war das Hotel Islazul Mirador, wo wir freundlich mit einem Cuba Libre (also Cola mit kubanischem Rum sowie etwas Limette) begrüßt wurden.
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San Diego de Los Baños         Bucher Reisen

       
  • 6. Ruhetag, San Diego de Los Baños
    Unweit von San Diego de Los Baños liegt der Nationalpark La Güira und der war unser Ziel am heutigen sechzehnten Tag auf Kuba. Natürlich mit dem Rad, also wieder ein «unechter» Ruhetag. Der Nationalpark geht auf die Besitzungen eines Grundbesitzers zurück, deutlich zu erkennen am Eingangsportal, welches wir bereits nach 4km erreichen. Da wir uns immer noch in der Sierra de los Órganos befinden, ist die Strecke wieder sehr wellig, teilweise sogar steil. Zum Teil sind Rampen mit bis zu 15% Steigung zu überwinden, aber wir fahren ja heute ohne Gepäck und etwas fiter als noch vor einigen Tagen sind wir inzwischen auch. Nur ich muss zwischendurch immer mal wieder laut fluchen. Zumindest die erste Hälfte der insgesamt 45km Strecke ist gar nichts für mich, beziehungsweise meine Bereifung, gewesen. Der Weg ist zwar asphaltiert, aber in einem dermaßen schlechten Zustand, dass es bergauf wie bergab zu einem echten Eiertanz und Slalom um die Schlaglöcher, die zum Teil eher aussehen wie Krater, wird. Später wird die Strecke aber wieder besser, und das wellige Profil sowie die beeindruckende Landschaft entschädigen für alles. Insgesamt war die Tour anstrengend aber letztendlich sehr lohnend.
    Gedacht war die Etappe auch als Test für die morgige nach Las Terrazas. Denn dafür hatten wir gemeinschaftlich eine Alternativroute durch die Sierra anstatt über die Landstraße diskutiert. Dass hätte aber bedeutet: gut 40km Strecke mit Steigungen wie auf der heutigen Tour und mehr, das dann auch noch mit Gepäck. Drei von uns waren für die Alternativroute (inklusiv meiner Wenigkeit), der Rest eher dagegen, sowie der Guide auch sehr skeptisch. Nach der Rundfahrt durch den Nationalpark La Güira hatte sich das Thema aber erledigt. Wir sind nach Las Terrazas über die anfänglich geplante Route gefahren, also nicht auf die harte Tour. Schade eigentlich, aber so sind Gruppenreisen nun einmal!
    In der Gegend um den Nationalpark befindet sich auch die Cueva de los Portales die Che Guevara während der Kubakrise im Oktober 1962 als Rückzugsgebiet und Kommandantur benutzt hat. Da die Höhle aber einfach nur eine Höhle ist, haben wir auf einen Abstecher dorthin verzichtet. Eher etwas für echte Che Fans.
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San Diego de Los Baños        

       
  • San Diego de Los Baños – Las Terrazas
    Gegen 9 Uhr haben wir an diesem Tag San Diego de Los Baños in nordöstlicher Richtung verlassen, also nicht auf der Strecke auf der wir vorher hier her gekommen waren. Nach 8km, im Ort Entronque de San Diego, sind wir dann wieder auf die Hauptstraße gestoßen. Der Guide erzählte uns, dass ein Teil der Carrera Central, denn wir quasi umfahren hatten, seit Jahren in einem See untergegangen ist. Der Verkehr wird über die nahe Autobahn umgeleitet, so dass man wohl keinen Handlungsbedarf sieht diesen Schaden an der Straße zu reparieren. Man darf sich den Verkehr auf dieser Straße natürlich auch nicht so wie auf einer deutschen Landstraße vorstellen. Es sind sicher schon einige Fahrzeuge unterwegs, aber insgesamt sehr viel langsamer als bei uns in Deutschland, bestimmt auch bedingt durch die zahlreichen Pferdefuhrwerke, Ochsenkarren, Reiter und Fahrräder sowie den technischen Zustand vieler dieser Vehikel. Meistens war das Rad fahren auf dieser Straße recht entspannt und angenehm. Wenn auch die eine oder andere tiefschwarze Russwolke aus einem LKW Auspuff uns kurzzeitig die Luft zum Atmen nahm und die Sicht vernebelte. Sehr störend ist uns allerdings der Fahrer eines Fuhrwerks aufgefallen, der sein Pferd auf eine ziemlich widerliche Art und Weise angetrieben hat, offenbar wurmte es ihn gar sehr, dass wir mit den Rädern schneller waren als er mit seinem Gaul. Hinzukommt vielleicht auch noch dass unter uns ja auch einige Frauen waren, die er irgendwie beeindrucken wollte. Zu Recht scheinen die Begriffe Macho / Machismo aus dem Spanischen entlehnt.
    Weiter ging die Fahrt dann wieder auf der CC1 über San Cristobal bis Candelaria, wo wir ja vor 15 Tagen schon einmal durch gekommen waren. Und hier haben wir dann doch eine kleine Änderung an der geplanten Streckenführung vorgenommen. Anstatt weiter geradeaus zu fahren und nach etwa 13km links abzubiegen, sind wir schon in Candelaria abgebogen, dass heißt wir sind die Strecke die wir bereits vor gut zwei Wochen bewältigt hatten heute noch einmal gefahren. Das bemerkenswerte daran ist, dass heute keiner mehr sein Velo die Steigung hinauf geschoben hat. Drei Wochen Rad fahren auf Kuba machen anscheinend richtig fit, das zeigt aber auch dass wohl keiner wirklich optimal vorbereitet war. Den Rest der Strecke kannte man ja schon, am Wasserfall haben wir noch einmal Pause gemacht und uns ein Bucanero gegönnt. Weiter am Hotel vorbei und an der Schranke rechts abbiegen. Die Fahrt ging aber noch etwas über Las Terrazas hinaus nach Baños del Río San Juan, was eigentlich nur eine Anlage bestehend aus fünf Hütten (wie auf dem Photo rechts zu sehen), Sanitäranlage und einem Restaurant ist.
    Die heutige Etappe war durch die kleine Änderung etwas länger als geplant, nämlich 90km lang.
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Baños del Río San Juan bei Las Terrazas         ResortsCubaDE_120x600

     
  • Las Terrazas – Havanna
    Für heute stand dann die letzte echte Radetappe auf dieser ca. 1000km langen Tour über die Karibikinsel Kuba auf dem Programm. Außer das dies eben die letzte Etappe war hatte dieser Streckenabschnitt noch etwas besonders, die Strecke führte uns über knapp 40km über die sogenannte Autobahn. Start war dann eben in Baños del Rio San Juan bei Las Terrazas, die ersten 12km führten auf kleinen Straßen durch das Naturreservat in Richtung der Autobahn. Die anschließenden Kilometer auf der «Autobahn» waren meiner Meinung nach nicht besonders angenehm zu fahren. Nicht etwa weil auf dem «Highway» zu viel Verkehr unterwegs gewesen wäre, ganz im Gegenteil, eigentlich war der Verkehr sogar ruhiger als auf der CC1 die wir die Tage zuvor befahren hatten. Das Unangenehme war der doch recht kräftige Gegenwind aus, der auf Kuba typischen Windrichtung, Nordost, aber vielleicht war ich an diesem Tag auch einfach nur nicht so richtig fit. Nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, führte die Strecke in nördlicher Richtung geradewegs auf Playa Baracoa zu, dort erreichten wir dann auch wieder die Nordküste, was natürlich die Windstärke nicht abnehmen lies. Bei Playa Baracoa haben wir dann wieder die Fahrtrichtung geändert, von hier ab ging es immer an der Küste entlang, direkt in Richtung Havanna. Vorbei an der Marina Hemingway.
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Kuba, auf der Autobahn        

       
  • Havanna, Stadtrundfahrt per Rad
    Nach der etwas verregneten Stadtrundfahrt hatten abends einige noch den Wunsch nicht wieder im Hotel zu Essen, sondern in einem Chinesischen Restaurant. Zwei der Teilnehmer kannten vom Vorjahr noch ein Lokal im Chinesen – Viertel von Havanna. Im Wesentlichen waren alle für diesen Vorschlag – außer der Guide, sowie zwei andere Mitarbeiter des Veranstalters, die hier in Havanna zu uns gestoßen waren. Aber auch ein Tourguide beugt sich mitunter der Gruppenmehrheit, so wurde ein Großraumtaxi (ein 14-Sitzer VW Bus!) bestellt, der uns zu dem besagten Restaurant brachte und uns um 23 Uhr dort wieder abholen sollte. Das Lokal schien zwar privat geführt zu sein, hatte aber doch deutlich mehr als die für Particulares sonst übliche Anzahl an Sitzmöglichkeiten, manche sind eben doch gleicher als andere. Das Essen kostete, wie meistens 12CUC, und war an sich in Ordnung, was allerdings etwas störte war die Tatsache dass wir fast eineinhalb Stunden auf das Essen warten mussten. Offenbar war man mit der Anzahl an Gästen, trotz vorheriger Anmeldung, etwas überfordert.
    Um 23 Uhr sollte uns dann, wie gesagt, das Taxi wieder abholen. Leider hatte aber der Fahrer diesen Abend anscheinend etwas viel besseres vor, denn das Auto kam nicht. Nach beinah einer dreiviertel Stunde Warterei entschied man sich, dass die ersten vier von uns das nächste verfügbare normale Taxi nehmen, das dann auch nach wenigen Minuten vorbeikam. Der Rest wartete weiter, ungefähr noch einmal 45 Minuten. Dann wurde die Entscheidung getroffen zu Fuß in Richtung nächstem Taxistand loszugehen. Dieses sollte sich dann beinahe als fataler Fehler heraus stellen. An der nächsten Kreuzung, keine 100m vom Restaurant entfernt, warteten rechts in einer Seitenstraße etwa zehn bis 15 Jugendliche, die nachdem wir die Kreuzung überquert hatten plötzlich alle links oder rechts neben, sowie hinter uns waren. Man hatte es anscheinend auf eine Digitalkamera abgesehen, die allerdings eingepackt an einem Handgelenkt baumelte. Nach wenigen Metern hat sich der ganze Spuk aber in Wohlgefallen aufgelöst, warum weiß ich nicht. Kann sein dass der Guide – der ja quasi Kubaner ist – etwas zu den Jugendlichen sagte, oder wir sind einfach in eine besser beleuchtete Ecke der Straße gekommen. Fraglich bleibt, ob die Mitarbeiter des Veranstalters wussten warum sie am Abend nicht mehr nach Havanna rein fahren wollten. Um Missverständnissen vorzubeugen, eine ähnliche Situation kann einem sicher jederzeit abends auch in jeder anderen Millionenstadt wie Berlin oder Paris passieren.
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La Habana, Häuserblock am Malecón        

       
  • Havanna, Bummel durch die Stadt
    Sicher das 10 500 Mojito – Rezept im World Wide Web, aber dennoch:

    Mojito – Zutaten:
    • 6cl kubanischen Rum (vorzugsweise Havana Club Añejo 3 Años, alle anderen Havana Club Rums sind für Cocktails eher wenig geeignet, da sie einen zu kräftigen Eigengeschmack haben)
    • Sodawasser, Menge je nach Geschmack, zum Auffüllen
    • Feinen, weißen Rohrzucker
    • Eine halbe (evt. auch eine ganze) Limette
    • Minze (Zweige)
    • Zerstoßenes (Chrushed) Eis

    Mojito – Zubereitung:
    • Die Limette vierteln oder achteln und im Cocktailbecher leicht zerstampfen.
    • Die Minze dazu geben und die Zweige leicht andrücken. Nicht die Blätter!
    • Das ganze in ein Trinkglas umfüllen.
    • Das Glas mit dem «Crushed Ice» auffüllen.
    • Das wichtigste, den Rum, dazu geben.
    • Je nach Geschmack mit Sodawasser auffüllen.
    • Schließlich das Glas dekorativ mit einem Minzeblatt und einem (gekürztem) Strohhalm verzieren.

    Und noch einer:

    Daiquirí – Zutaten:
    • 5 bis 6cl weißer kubanischer Rum
    • ca. 2cl Limetten- oder Zitronensaft
    • 1 bis 2cl Zuckersirup
    • Gestoßene Eiswürfel

    Daiquirí – Zubereitung:
    • Alle Zutaten in einen gut gekühlten Cocktailshaker geben und etwa 15 Sekunden lang kräftig mixen.
    • Anschließend den Cocktail vorsichtig durch ein Sieb in ein adäquates, zuvor gekühltes Trinkglas umgießen.
    • Als Dekoration eine Limettenscheibe am Glasrand anbringen.

    ¡Saludos!

    Der informierte Leser ahnt es sicher schon. Einer der, eigentlich der, Höhepunkt dieses Bummels durch die Kapitale Kubas war der Besuch der Hemingway – Bar «Floridita».
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La Habana – Buick am Hafen        
           
Der Rim und der Klang von Kuba          

       
  • Rückflug, Havanna – Frankfurt
    Erster und gleichzeitig wichtigster Tagesordnungspunkt für diesen allerletzten Tag auf Kuba war die Demontage und das Verpacken der Drahtesel, einige haben dabei sogar den Straßenstaub der letzten Tage von den Fahrrädern entfernt, also richtig gereinigt. Ich habe allerdings darauf verzichtet und dieses später zu Hause erledigt und dabei auch gleich einige Verschleiss– sowie Zubehörteile ersetzt. Erstaunlicherweise hat dass Auseinanderbauen meines Rades in der Hotellobby sehr viel besser geklappt als gut drei Wochen zuvor in meiner Wohnung.
    Danach stand dann die Verabschiedung vom Tourguide und den anderen Mitarbeitern des Veranstalters und, da nicht alle mit dem gleichen Flug wieder nach Deutschland zurück flogen, auch von drei der Compañeros (ok eigentlich waren es mehr Compañeras als Compañeros) mit
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Leicht lädierter Rad – Transportkarton         Stefan Loose Travel Handbücher Kuba bei Amazon.deStefan Loose Travel Handbücher Kuba bei Amazon.de

       
  • Fazit, Gedanken und Überlegungen danach
    Dass ich im gesamten Bericht den Namen des Reiseveranstalters nicht genannt habe bedeutet nicht etwa dass ich diese Firma nicht empfehlen kann oder will, ganz im Gegenteil. Ich würde auch ein weiteres mal bei diesem Veranstalter buchen, trotz der einen oder anderen kleinen Panne. Wer sich etwas mit dem Thema Radreisen auf Kuba beschäftigt wird beim «googlen» sowieso darauf stoßen welches Unternehmen ich meine.
    Bald nachdem ich mit dem Leihwagen auf der A3 in Richtung zu Hause unterwegs war, habe ich einen Anruf bekommen (ich besitze für solche Fälle selbstverständlich ein Headset), der Anrufer wollte einfach nur wissen ob ich wieder gesund in Deutschland angekommen war. Im Verlauf dieses kurzen Telefongesprächs stellte sich dann natürlich auch die Frage: wie war es denn oder genau: «War es denn schön?». So gestellt kann man diese Frage natürlich nicht beantworten. Drei Wochen und 980km Fahrrad fahren in einem Dritte Welt Land – und das ist Kuba nun einmal – sind sicher nicht mit Attributen wie «schön» oder ähnlichem zu beschreiben, das kann man vielleicht machen wenn man 14 Tage in Varadero verbracht hat. Die richtigere und spontan beantwortbare Frage wäre gewesen beziehungsweise ist: «Würdest Du das noch einmal machen?». Klare, spontane Antwort «Ja», ganz gewiss nicht nächstes Jahr, eventuell auch noch nicht übernächstes, aber dann bestimmt. Zumal die anderen, die im Vorjahr mit dem selben Veranstalter, die Tour im Osten Kubas unternommen hatte, übereinstimmend berichteten, dass der Osten der Zuckerinsel landschaftlich noch sehr viel schöner als der Westen sein soll, aber auch alles noch etwas authentischer, was auch rudimentärer bedeutet.
    Außerdem gibt es dann ja auch noch viele, viele weitere hochinteressante Reiseziele, zum Beispiel Vietnam oder Neuseeland.
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